Unter den Finalisten der International Medis Awards 2021 sind auch zwei Gastroenterologen aus Österreich

Die Preisverleihung findet am 25. November 2021 in Ljubljana, Slowenien, statt

Das Internationale Expertenkomitee des Wettbewerbs International Medis Awards for Medical Research2021 hat die Bewertung von 181 wissenschaftlichen Forschungsarbeiten abgeschlossen, die alle erforderlichen Kriterien erfüllen. Das Komitee wählte 19 Finalisten aus. Diese kommen in diesem Jahr aus sieben Ländern, darunter zwei österreichische Vertreter.

Bereits zum achten Mal in Folge prämiert der Wettbewerb herausragende Forschungsleistungen von Ärzten und Apothekern aus Mittel- und Südosteuropa. Die Preisverleihung findet am 25. November 2021 ab 17 Uhr in Ljubljana statt, bei der die Gewinner in den einzelnen Bereichen bekannt gegeben werden.

Aus Österreich kommen zwei Finalisten, beide im Bereich der Gastroenterologie:

  • Christoph Grander ist der erste Autor eines originalen wissenschaftlichen Artikels mit dem Titel Alpha-1 antitrypsin governs alcohol-related liver disease in mice and humans. Der Artikel wurde in der Fachzeitschrift Gut veröffentlicht.
  • André Viveiros ist der erste Autor eines originalen wissenschaftlichen Artikels mit dem Titel MRI-Based Iron Phenotyping and Patient Selection for Next-Generation Sequencing of Non-Homeostatic Iron Regulator Hemochromatosis Genes. Der Artikel wurde in der Fachzeitschrift Hepatology veröffentlicht.

Alle Finalisten der International Medis Awards for Medical Research 2021 sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Gastroenterologie

  • Christoph Grander, Österreich
  • André Viveiros, Österreich

Gynäkologie

  • Borut Kobal, Slowenien
  • Luka Roškar, Slowenien

Intensivmedizin und Anästhesiologie

  • Réka Nemes, Ungarn
  • Marija Vukoja, Serbien

Neurologie

  • Katja Pavšič, Slowenien
  • Aleksandra Tomić Pešić, Serbien

Ophthalmologie

  • Fanka Gilevska, Nordmazedonien
  • Makedonka Atanasovska Velkovska, Slowenien

Pädiatrie

  • Matej Šapina, Kroatien
  • Zlatan Zvizdić, Bosnien und Herzegowina

Pharmazie

  • Maša Bošnjak, Slowenien
  • Marin Jukić, Serbien

Pulmonologie und Allergologie

  • Gordana Drpa, Kroatien
  • Peter Kopač, Slowenien
  • Ivan Škopljanac, Kroatien

Rheumatologie

  • Gorica Ristić, Serbien
  • Mateja  Sirše, Slowenien

Ärzte und Pharmazeuten, die ihre wissenschaftlichen Forschungsbeiträge in angesehenen wissenschaftlichen Publikationen mit einem Impact-Faktor über 1.500 veröffentlicht haben, konnten sich bei den Internationalen Medis Awards for Medical Research 2021 bewerben. In diesem Jahr haben sich 229 Forscher aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien, Österreich, Serbien, Slowenien und Ungarn bei den Medis Awards beworben. 181 Bewerbungen erfüllten alle hohen Kriterien für eine Nominierung.

Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 25. November um 17 Uhrim Cankarjev Dom Klub in Ljubljana vor einer begrenzten Teilnehmerzahl statt, es wird aber auch eine Live-Online-Übertragung der Veranstaltung stattfinden.


Über die International Medis Awards for Medical Research 

Die International Medis Awards for Medical Researchsind Auszeichnungen für herausragende Forschungsleistungen in neun mittel- und südosteuropäischen Ländern in neun medizinischen Fachgebieten. Sie sind eine Hommage an die hervorragenden Ärzte und Pharmazeuten, die neben ihrer regulären Arbeit auch forschen. Ohne sie gibt es keine Innovation in Medizin und Pharmazie und auch kein wirksames Krankheitsmanagement.

Eingereichte wissenschaftliche Forschungsarbeiten werden von einem unabhängigen internationalen Expertenkomitee bewertet, das für jeden Bereich Nominierte, Finalisten und Gewinner auswählt. In der Amtszeit 2021–2024 wird das Komitee von Prof. Dr. Borut Štrukelj, Mag. Pharmazie, von der Abteilung für Pharmazeutische Biologie, Fakultät für Pharmazie, Universität Ljubljana, geleitet.

Die Gewinner erhalten bei der Zeremonie eine einzigartige Statue von Bodočnost (Die Zukunft), ein Kunstwerk des renommierten Bildhauers Jakov Brdar. Finalisten und Gewinner erhalten außerdem einen Geldpreis.

Der Wettbewerb wurde 2014 vom slowenischen Pharmaunternehmen Medis ins Leben gerufen, das bis heute Hauptsponsor des Wettbewerbs ist.

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